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Die
ersten Cadizhunde……. sind angekommen und haben
auch schon ein neues zu Hause gefunden. Gerade bei Hunden aus
dieser Perrera freuen wir uns
besonders darüber, dass sie gerettet werden konnten:
Struppi – auf dem ersten
Bild noch in der Perrera – und nun schon glücklich mit seiner neuen
Familie. Ebenso unsere R-77, die
sich als weitaus kleiner herausstellte, als man von dem Bild in der
Perrera vermuten könnte, und der sich in seinem neuen zu Hause ebenfalls
„ sauwohl „ fühlt.
Ich kann diesmal nur
lobend über die hervorragende Zusammenarbeit berichten, ohne die die
Rettung dieser Hunde und derer die noch kommen werden, nicht möglich
gewesen wäre: Sonja ist vor Ort und geht
in ihrer Freizeit in die Pererra, um Hunde für den Transport fertig zu
machen und ihrem Blick entgeht kein Hund, dem es nicht gut geht. So bemerkte sie, dass
unsere S-63 tote Babys im Bauch hatte, und wir konnten dafür sorgen, dass
die Kleine sofort operiert werden konnte. Unermüdlich holt sie
Hunde, die dort nicht mehr lange überleben würden, aus der Perrera und
setzt sie für uns in die sogenannte Residenz , wie sich die spanischen
Tierpensionen nennen. Auch die „ Alten „
sind für sie besondere Sorgenkinder, und da trifft sie mich selbstverständlich
mitten ins Herz. Es ist für Sonja manchmal
nicht einfach, die Transporte mit MRW nach Valencia zu überwachen, oft
ist sie verzweifelt, weil Manches durcheinander geht, und sie den Anblick der vielen Todeskandidaten oftmals nicht
mehr ertragen kann. Rosa ist gebürtige
Spanierin mit deutschem Wohnsitz und meine Dolmetscherin. Sie macht es möglich,
dass Sonja und ich miteinander kommunizieren können. Rosa ist inzwischen
selbst so in die Dinge rund um die Perrera involviert, dass sie Hunde
reserviert und den Transport organisiert und viele Stunden für die Hunde
aus Cadiz am PC arbeitet ( ohne jemals einen wirklich gesehen zu haben
oder zu Gesicht zu bekommen ). Sie
kennt alle Nummern unserer Tiere, hat die Gesichter im Kopf und sorgt sich
mit mir , wenn ein Tier krank
wird. Am Schlimmsten
sind die Momente, wenn hinter dem Bild eines von uns reservierten Hundes
„ MUERTO „ steht. Dann wissen wir alle, dass der Kampf um diese Seele
verloren ist. Anneliese nimmt uns die
Hunde nach der Impfung auf ihrem wunderschönen Gelände bei Valencia in
Pflege und sorgt dafür, dass sie auf den nächsten Transport mitkommen können.
Auch ihren Augen entgeht es nicht, wenn ein Hund krank oder schwach ist.
Die ehemaligen Perrera-Insassen sind bei ihr in allerbesten Händen. So dürfen demnächst
folgende Hunde , die sich schon bei Anneliese in Sicherheit befinden, zu
uns kommen:
Der
alte Brucete ………………
Noro ( >Perro di Aqua ) …………Strolch……………... In Deutschland angekommen,
sorgen Nadja, Klaus und Silvia dafür, dass die kleinen ehemaligen Unglücksraben,
schnellstmöglich erleben dürfen, dass es warme Hände gibt, die
streicheln und Fressnäpfe , die nie leer sind. Wenn dann noch die neue
Familie ihren Schützling in die Arme schließen kann, ist es für uns
alle der Lohn , der sich niemals in Gold und Geld aufwiegen lässt. Wer einmal in diese glücklichen
Hundeaugen gesehen hat , wird sich immer wieder dafür einsetzen, gerade
diesen Tieren – die eine schreckliche Zeit voller Entbehrungen und
Todesangst hinter sich haben – zu einer nun liebevollen Zukunft zu
verhelfen. Danke Euch allen !!!!!
Wenn wir uns zumeist auch noch nicht einmal persönlich kennen und
nur per Telefon oder Email miteinander kommunizieren, gelingt uns doch –
was im heutigen Tierschutz nicht mehr so selbstverständlich ist –
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