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Nadya
Eichhorn und die Tierhaltung Obernheim-Kirchenarnbach Die
Wahrheit hat lange gebraucht, um sich die Schuhe anzuziehen aber nun ist
es so weit : Das
Strafverfahren gegen Nadya Eichhorn wegen Verdachts des Verstoßes gegen
das Tierschutzgesetz wurde heute von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken
eingestellt. Niemand
kann nachvollziehen, was wir in den letzten vier Monaten hinter uns haben. Die
Aktion des Tierheims Pirmasens , welche eine haarsträubende
Medienkampagne gegen Nadya Eichhorn und die Arche e.V. nach sich zog, war
somit nachweislich nicht gerechtfertigt. Nadya
Eichhorn hat sich nichts zu Schulden kommen lassen. Ich
darf gar nicht an die Schlagzeilen denken, die uns über die
Weihnachtsfeiertage und ins neue Jahr begleitet haben und gegen die wir
uns zunächst nicht zur Wehr setzen konnten, weil niemand uns zuhören
wollte. Wir
hier in Frankreich und alle Menschen die uns nahe standen, waren entsetzt
und geschockt, wie schnell man„ deutschlandweit „ Menschen durch
falsche Anschuldigungen in der Öffentlichkeit an den Pranger stellen
kann. Durch
immer größere und dreistere Lügen wurde die Berichterstattung immer
infamer und beim Lesen so manchen Artikels stockte uns der Atem darüber,
mit welcher Selbstverständlichkeit Lügen übernommen wurden, ohne nur
den Ansatz zu zeigen, Interesse an der Wahrheit zu haben. Wie
gesagt, keiner wollte unsere Seite hören, niemand war an einer
Richtigstellung interessiert. Es
war viel einfacher, die Berichte ungeprüft und unkritisch zu übernehmen
und diese teils immer schauriger zu gestalten und weiter zu verfälschen. Schon
im Vorfeld der Einstellung des Verfahrens mussten wir Strafanzeigen
erstatten, da Hunde, die sich infolge der Sicherstellung in den Tierheimen
befanden durch diese einfach vermittelt wurden, obwohl diese sich in der Obhut der Staatsanwaltschaft befanden und es den
Tierheimen ausdrücklich untersagt worden war, Hunde an Dritte auszuhändigen. Da
sich somit im Laufe der letzten Zeit herausgestellt hat, dass ein Teil der
56 sichergestellten Hunde bereits
widerrechtlich vermittelt wurde, Tierausweise / Impfpässe widerrechtlich
auf die Tierheime als Eigentümer umgeschrieben wurden und viele der Tiere
inzwischen schon registrierte Interessenten haben, die die Tiere
nach der Freigabe durch die Staatsanwaltschaft gerne übernehmen würden,
haben wir uns zum Wohle der Tiere zu folgendem Schritt entschlossen: Wir
werden die Hunde in den verschiedenen Tierheimen bzw. auf den
entsprechenden Pflegeplätzen belassen, da wir die Hunde nur mit einem
einzigen Ziel nach Deutschland geholt haben, nämlich dem, dass die Hunde
einen guten Platz bekommen. Nie ging es uns darum, mit der Vermittlung
Gewinn zu erzielen, auch wenn das entsprechende Kreise nach Außen gerne
vermitteln wollten. Daneben
wird dies Entscheidung, die uns nicht leichtgefallen ist, auch von den
Tatsachen mitbestimmt, dass 1.
die Hunde nach ihrem nun fast viermonatigen Aufenthalt in den
verschiedenen Tierheimen / Pflegestellen wieder aus der nun gewohnten
Umgebung gerissen werden würden, um sie dann erneut auf andere Tierheime
oder Organisationen zu verteilen und einstellen zu müssen; 2.
die neuen Besitzer, die in dem guten Glauben einen Hund aus dem
Tierheim geholt haben, dass das Tierheim ihnen diesen Hund auch vermitteln
darf und dass sie diesen auch endgültig behalten dürfen, diese Hunde
wieder hätten hergeben müssen. Dies
wäre nicht zum Wohle der Tiere und hätte sicherlich auch den neuen
Besitzern, die ihren Hund schon lieb gewonnen haben, Leid zugefügt. Dies
ist nicht in unserem Sinne. Ich
habe während des gesamten Verfahrens immer wieder signalisiert, dass ich
und keiner der anderen Eigentümer einem Hund einen Endplatz verbauen würde,
wenn er diesen nun durch den Aufenthalt in einem der Tierheime gefunden hätte.
An diese Aussage haben ich
und die weiteren Eigentümer uns nunmehr
trotz der ganzen Vorkommnisse und der Hetzjagd gehalten. Das
hat nichts damit zu tun, dass wir selbstverständlich strafrechtlich und
zivilrechtlich alle Schritte einleiten und ausschöpfen werden, die
geeignet sind, das Vorgehen u.a. der „ Tierschützer „ aus Pirmasens
als das zu entlarven was es war: eine
haarsträubende Lügengeschichte, die
nun endlich durch die Einstellung des Verfahrens beendet ist. Die
Konsequenzen daraus müssen die Menschen tragen, die dafür verantwortlich
sind. Wir
bedanken uns bei all den Menschen, die unerschütterlich weiterhin zu uns
gehalten haben, die uns mit Rat und Tat sowie moralischer Unterstützung
zur Seite standen, die versucht haben uns wieder aufzubauen und nicht
nachgelassen haben, uns immer
wieder zu motivieren, diese Tragödie
durchzustehen. Marion
Noss Michael
Kunle |
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