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Paten
für Maldiva gesucht !!!! Wir suchen dringend eine
Patentante oder einen Patenonkel für unsere kleine Maldiva. Die Kleine ist erst 5
Monate alt, aber vom Verhalten her sehr auffällig. Maldiva wurde in
Griechenland in einem Gebüsch gefunden, die Mutter lag tot im Straßengraben. Schon bei ihrer Bergung
widersetzte sie sich vehement den rettenden Händen und biss wie
wild um sich. Zuerst dachte man, dass dieses Verhalten sich bei einem so
jungen Hund schnell legen würde.
Maldiva blieb aber bis
heute von tiefem Misstrauen beseelt, was Menschen angeht. Mit Hunden und Katzen
kommt sie sehr gut zurecht und auch ansonsten legt sie ein altersgemäßes
Verhalten an den Tag. Sie spielt und springt herum, als ob nichts wäre.
Sie ist neugierig und frech, klaut wie ein Rabe und tollt wild mit ihren
Altersgenossen. Nur wenn man an sie heran
will , die Hand nach ihr ausstreckt oder sie gar berühren will, dann
bekommt sie eine solche Panikattacke, dass es einem Angst wird. Sie
schreit wie wild und rollt mit den Augen, als ob sie das Allerschlimmste
zu befürchten hätte. Wenn man sie dann wieder
sein lässt, verkriecht sie
sich und kommt erst wieder, wenn sie von den anderen Hunden zum Spielen
abgeholt wird.
Wir müssen uns wohl mit
dem Gedanken abfinden, dass Maldiva ein unvermittelbarer Hund wird. Und
wir werden sehen, ob es wenigstens uns in ihrer nun vertrauten Umgebung
mit der Zeit gelingen wird, ihr Schritt für Schritt näher zu kommen. Wie gerne würden wir ihr
einmal über ihr seidiges Fell streicheln, oder ihren Bauch kraulen.
Manchmal schläft sie so tief, dass man das Verlangen, sie zu berühren, fast
nicht unterdrücken kann. Aber es wäre schlimm, wenn sie auch zu
uns, das kleine Fünkchen nun erarbeitetes Vertrauen, verlieren würde. Dann wäre die kleine Seele ganz verschreckt
und allein , und der Schaden
wäre vielleicht nicht mehr zu reparieren. So warten wir geduldig auf
den Tag, an dem sie ihre Ängste hinter sich lassen kann und in der Lage
ist die Liebe, die wir ihr entgegenbringen auch körperlich anzunehmen und
zu genießen, dass es Hände gibt, die nicht weh tun, sondern gute Gefühle
auslösen. Wer weiß was dieses
kleine Geschöpf erfahren hat, dass es ein solches Trauma in sich trägt.
Wir können nur hoffen, dass die Zeit auch in diesem Fall die Wunden
heilen wird, und dass die Beständigkeit der freundlichen Zuwendung, die
wir ihr geben, eines Tages die Ketten sprengen kann, die sich um dieses
Hundeherz gelegt haben. |