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Die
kleinen Moskauerinnen sind angekommen….. vor einiger Zeit erreichte
uns ein Hilferuf aus Moskau . Dort ist eine Tierärztin tätig, die eine
Frau betreut die über 60 Hunde „ gesammelt „ hat. Sie fragte an, ob es möglich
wäre, drei Welpen auf dem Flugplatz in Zürich abzuholen. Ich hatte damals gleich
Hilfe angeboten, da es kein Problem gewesen wäre die Hunde am Flughafen Zürich
abzuholen und nach Deutschland in unsere Vermittlungsstelle zu bringen,
da es eine Zusage von einem Tierfreund gegeben hatte, der dies übernehmen
wollte. Weil dies aber plötzlich
nicht mehr möglich war, und ich die Reise der kleinen russischen Welpen
nicht absagen wollte, machte ich mich selbst auf den Weg nach Zürich. Ich fuhr also am
Donnerstagmorgen um 6 Uhr aus den Vogesen los mit Ziel Flughafen Zürich. Allerdings hatte ich nicht
bedacht, dass ich ja in der Schweiz eine Vignette brauche und diese nur in
Schweizer Fränkli zu bezahlen ist, die ich natürlich nicht hatte. So machte ich mir die
ganze Fahrt über Gedanken, wie ich das mit der Vignette noch regeln könnte
und glaubte, dass die vielleicht netten Zollbeamten mir die Lösung in
Form einer kaufbaren Vignette anbieten würden. Vor der Grenze Basel war
dann aber ein Riesenstau und ich – immer Blick auf die Uhr, wann das
Flugzeug landet – hatte – mit einer Schlange Autos im Rücken –
einfach nicht den Mumm den netten Zöllner, der mich durch gewunken hatte
, nach diesem notwendigen Teil zu fragen. Ich fuhr also tapfer
weiter, immer Richtung Zürich und kam dann prompt in einen Bereich der
Autobahn, wo es dann hieß: Geschwindigkeit reduzieren auf zunächst, 80 ,
dann 60 und dann 30, weil eine POLIZEIKONTROLLE war !!! Irgendwie hatte ich wohl
einen Kontrolleur erwischt, der mehr auf mein – ich würde sagen „ übertrieben
„ freundliches Lächeln mit
einer Handbewegung reagierte, die ich als „ fahr weiter „
diagnostizierte und – obwohl schweißgebadet – nahm ich weiter Kurs
auf den Flughafen Zürich ( wo ich in meinem Leben noch nie war ). Irgendwann kam eine SMS
von Simone, dass sie bereits gelandet war und sie nun auf mich warten würde.
Da betrug die Distanz noch ca. 30 km. Egal ich hab den Flughafen
gefunden, und mich sofort auf dem Parkplatz Nr. 1 eingelockt, damit ich
mir den auch gut merken konnte. Als ich in der 7. Etage
dann einen freien Platz gefunden hatte, packte ich meine Utensilien
(Handy, Parkschein, Geldbeutel) um mich an die Ankunftszone zu bewegen. Das wäre eigentlich
einfach gewesen, ABER: Der Lift ging nicht ! Ich lief dann zu Fuß zurück
in die 1. Etage, konnte aber keinen Ausgang finden. Nachdem ich mich zu Fuß
in Richtung Autobahn bewegte merkte ich, dass ich wohl doch hier nicht
richtig war. Inzwischen hatte ich Simone am Handy gehabt und konnte ich
ausrichten, dass es wohl noch etwas länger gehen würde. Irgendein netter
Bauarbeiter, der eigentlich seine Frühstückspause machen wollte, hat
mich dann an einen Lift gebracht der funktionierte und dann ging alles
ganz einfach: Ich hab tatsächlich die
liebe Simone zusammen mit einer Hundebox
auf dem Gepäckwägelchen dann – ohne dass ich sie jemals vorher
gesehen hatte – ohne weitere Schwierigkeiten als „ mein Date „
identifizieren können und wir waren beide glaube ich froh, uns gefunden
zu haben.. Hab auch mein Auto dann
irgendwann wieder gefunden – zunächst hab ich den richtigen Lift
verpeilt – aber plötzlich stand es da wie Phönix aus der Asche. Dann musste ich aber noch
mal zurück, da ich Euros in Fränkli wechseln musste, um den
Ausfahrtschein zulösen. Dann, auf der Heimfahrt
dachte ich noch an die Stelle der Kontrolleure, die sich – wie ich auf
der Hinfahrt bemerkt hatte – auch auf die Gegenfahrbahn erstreckte. Ich
hatte den Gedanken im Kopf, dass diese ja sicher nicht mehr bestehen würde,
da es ja bestimmt keine „ stundenlangen „ Kontrollen geben würde. Da
hatte ich aber nicht mit den doch wohl sprichwörtlich „ langsamen „
Schweizern gerechnet. Ich wurde wieder
angehalten. Irgendwie schien es nun mein inzwischen leicht verzweifeltes Lächeln
gewesen zu sein, verbunden mit dem Geruch, der sich schon kurz nach
Fahrtbeginn langsam aus den Hundeboxen in meine Nase geschlichen und im
Auto verteilt hatte, und der dem Kontrolleur sicher nicht hat entgehen können. Ohne einen Blick auf meine
Windschutzscheibe zu werfen und die fehlende Vignette zu bemängeln wurde
ich mit einen strahlendem Lächeln eines blauäugigen Polizisten großherzig
durch gewunken um mich dann
endgültig auf die Rückfahrt zu machen. Ich war dann gegen 14.30
Uhr wieder zu Hause … UND …… es hat sich doch wirklich gelohnt !!!
Schauen Sie sich doch diese süßen Maüse an. Und sie trinken nicht, wie
Michi befürchtet hatte „ WODKA „ statt Wasser. Es sind ganz normale
kleine, goldige Geschöpfe, die zwar noch aussehen wie gerupfte Hühner,
aber sicherlich bald IHRE Familien finden werden.
Hat
sich doch alles gelohnt, oder ?
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