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Eigentlich warteten die Hunde schon draußen um mit mir die große morgendliche Wiesenrunde zu drehen, als das Telefon klingelte. Ich
war hin und hergerissen, ob ich denn rangehen sollte, denn ich kenne es
aus Erfahrung, dass ein einziger Anruf genügt, den ganzen Tagesablauf,
dessen Einhaltung aber von vielen wedelnden
Schwänzen von mir erwartet wird, auf den Kopf stellen kann. Also, ich entschloss mich
ranzugehen und erfuhr, dass bei einer Wohnungszwangsräumung in Karlsruhe
eine Katze zu versorgen sei, da man alle anderen Stellen, wie Tierheim
Karlsruhe oder privat engagierte Tierschützer , hatte nicht erreichen können. Mir blieb von hier aus
nichts anderes übrig, als
die Verantwortung weiterzugeben (
Heike wird es mir hoffentlich verzeihen!) und so begann die OPERATION MORGENGRAUEN –
zur Rettung einer Katze ! Als Heike an der
angegebenen Adresse wurde ihr erklärt, dass aufgrund eines
Wasserrohrbruchs und der Abwesenheit der Wohnungsinhaberin, die Wohnung
betreten werden musste und angesichts der unhaltbaren Zustände auch
gleich zwangsgeräumt wird. Es wurde versichert, dass
bis zum Eintreffen von Heike schon einiges besser aussähe als noch vor
einigen Stunden und dass keiner sich gewagt hatte, an die Katze zu fassen,
da diese äußerst wehrhaft erschien.
Da Heike genauso wehrhaft
sein kann, wie die einzufangende Katze, landete diese dann nach
akrobatischen Glanzleistungen und einem beinahe Absturz von der Leiter, in
Bis zur endgültigen Klärung
der Besitzverhältnisse mussten wir die Katze dem Städt. Tierheim übergeben. Wir werden uns aber
weiterhin um ihr Schicksal kümmern.
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