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Socke
heißt jetzt Flocke……………… und
hat ihr Paradies in der Pfalz bei einer sehr herzlichen Dame gefunden, die
lange nicht über den Tod ihres Dackelchens hinwegkam und darüber auch
heute noch sehr traurig ist. Was uns besonders gefreut hat ist, dass
Flockes neues Frauchen sich für
einen Hund entschieden hat, der mit seinen 11 Jahren ja nicht mehr
unbedingt zu den „ Jüngsten „ gehört. Wie sie mir in einem Gespräch
versicherte, hatte es ihr die Kleine sofort angetan, als sie das Bild von
ihr im Internet sah. Nach
einem ersten Beschnuppern und Gassi gehen wurde dann daraus schnell Liebe
zwischen den Beiden.
Bei
dieser Gelegenheit möchte ich noch einmal betonen, dass ich froh bin dass
Flocke einen Platz gefunden hat, auf dem sie im Mittelpunkt stehen kann
und wo sie einen Menschen hat, der sich ganz alleine nur um sie kümmert.
Flocke schläft nun bei Frauchen im Bett, sie hat einen Garten zum Toben
und sie wird den Rest ihres Hundelebens behütet und geliebt verbringen. Ich
weiß, dass es den Vorbesitzern der niedlichen Hündin schwer fällt sich
an den Gedanken gewöhnen zu müssen, dass Flocke nun außerhalb ihrer
Reichweite ihr kleines Hundeleben glücklich weiter lebt. Eigentlich
hatte Flockes Ex-Frauchen gehofft, dass die Hündin zu mir auf den
Gnadenhof nach Frankreich kommen kann, damit sie ab und zu mal nach ihr
schauen kann. Dies wäre – hätten wir kein neues Frauchen für Flocke
gefunden – sicherlich auch der Fall gewesen. Aber
eines möchte ich doch dazu anmerken: Ich
möchte nicht sagen, dass es den Hunden auf unserem Gnadenhof schlecht
geht. Im Gegenteil !! Die Hunde die hier mit uns leben kamen alle aus
unterschiedlichen Gründen zu uns und jeder hat seine eigene Geschichte,
sein eigenes manchmal schweres Schicksal mitgebracht. Wir sind inzwischen
wie eine große Familie, in der es zugeht wie in menschlichen Familien
auch. Da wird geliebt, gelacht, gestritten und versöhnt. Wir kennen jeden
unserer Pappenheimer sehr genau und können uns inzwischen so in die Tiere
hineinfühlen, dass wir sofort merken, wenn irgendein Problem vorhanden
ist. Sei es in den „ zwischenhündischen „ Beziehungen oder im
gesundheitlichen Bereich. Jeder
Hund, der in diese Gemeinschaft dazukommt, ist für uns wie ein weiteres
Kind. Man muß sich kennenlernen, Vorlieben und Abneigungen herausfinden
und behutsam die Eingliederung in das Rudel überwachen. Dies
ist nicht nur für uns jedes Mal wieder eine immense Aufgabe und
Verantwortung, sondern es bedeutet auch Unruhe für die schon Eingewöhnten
und vor allem erheblichen Stress für den Neuankömmling. Gerade
im Falle von Flocke, die ja in ihren 11 Jahren überhaupt noch nichts in
dieser Größenordnung wie das Hundeleben bei uns stattfindet kennen
gelernt hat, wäre dies ein regelrechtes Schockerlebnis für sie gewesen.
Zumindest am Anfang bis sie ihren Platz im Rudel gefunden hätte. Und
selbst wenn sie sich schnell eingegliedert hätte und Freunde gefunden hätte,
dann könnten wir uns doch nicht so um sie kümmern, wie das ihr neues
Frauchen jetzt tun kann. Jedes Tier das bei uns lebt wird gestreichelt und
hat Ansprache. Das eine muss man dazu animieren, weil es sich eher im
Hintergrund hält, das andere fordert dies sehr ungestüm ein. Man muß
immer ein Auge darauf haben, dass keiner zu kurz kommt, man muß merken
wenn ein Tier von den anderen gemobbt wird – auch das gibt es im Rudel
– und regulierend eingreifen, ohne dass es Sieger und Verlierer gibt. Ob
Flocke die Anforderungen, die das Rudelleben für sie mitbringen würde ,
gemeistert hätte ? So
verlief der Wechsel in ein neues Leben für die Kleine völlig
unproblematisch und ohne irgendwelchen Stress.
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