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Zweifelhafte Tierliebe
( Ein Bericht von dem Verein Tierhilfeübergrenzen
Manfred Adirsch tierhilfeuebergrenzen@yahoo.de
)
Bei seinem Landhaus in Cabanes (Castellón)
hat ein Mann eine übermäßig große Anzahl an Hunden angesammelt. Man
sagte, es sollen bis 130 Hunde gewesen sein. Alles sind spanische
Jagdhunde, Podencos oder deren Mischlinge. Inzwischen hat der Mann schon
Hunde an befreundete Jäger abgegeben. Er selbst ist auch Jäger oder
steht der Jagd nahe.
Er gibt an, dass ihm die Hunde leid täten und er sie nicht töten könne und auch nicht möchte, dass sie dort entfernt würden und in die Perrera verbracht würden (das ist natürlich der sichere Tod für sie). Das Gelände, wo die Hunde gehalten werden, ist ungepflegt. Die Geschlechter leben zusammen und laufend kommt es zu Trächtigkeiten. Die Fütterung erfolgt mit rohen Fleischresten, die herumliegen und verwesen. Exkremente überall, Parasiten eingeschlossen. Mehrfach ist der Zustand durch die Nachbarn angezeigt worden, die nun dafür plädieren, die Hunde zu erschießen und das Problem dadurch zu beseitigen. Durch eine Mitarbeiterin der Ortsverwaltung sind wir über diesen Umstand informiert worden und haben bei Inaugenscheinnahme diesen mangelhaften Zustand bestätigt gesehen und ca. 40 Hunde festgestellt. Es sollen aber noch weitere im Wohnhaus des Mannes sein. Wir möchten dem vorgreifen, dass es zu einer Verfügung durch die Ortsverwaltung kommt und die Hunde zwangsweise entfernt werden. Wir möchten das Leben der Tiere erhalten und sind für jede Unterstützung bei diesem Ziel dankbar.
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